Die erste Runde im neuen Jahr führte unser Team in der I. Klasse Mur/Mürz zum Auswärtsspiel nach Bruck/Mur. Unsere Gegner mussten ein Brett vorgeben, was uns einen kampflosen Punkt bescherte.
Nach zwei Remisen von Kapitän Alexander Schein auf Brett 1 und Martin Antenreiter auf Brett 2 schien Leoben einem klaren Sieg entgegenzusteuern, zumal Willhelm Bachler auf Brett 3 nach schönem Spiel eine klare Gewinnstellung erzielt hatte. Der gegnerische König war am Rande abgeklemmt und mit einem stillen Zug hätte er ein sofortiges Matt erzwingen können. Ein einziges impulsives Schachgebot jedoch kostete einen ganzen Turm und stellte das Ergebnis auf den Kopf.
Mit dem unentschiedenen Ausgang des Wettkamps liegen wir drei Runden vor Schluss weiterhin auf dem dritten Platz.
Langsam scheint der Leobner Landesliga-Zug Fahrt aufzunehmen. Gegen den Grazer Postsportverein konnten wir den zweiten Sieg in Folge einfahren, ein sehr wichtiger Erfolg, der uns etwas Luft gibt in einem äußerst spannenden Turnier in der heuer extrem stark besetzten steirischen Landesliga. Aber der Reihe nach: Bemerkenswert die Aufstellung, nach vielen Jahren kehrte IM Robert Kreisl wieder ins Team seiner ehemaligen Schachgefährten zurück, was mit großer Freude aufgenommen wurde.
Eine Niederlage in dieser Begegnung hätte unser Team ans Tabellenende gespült. Dieser Sachverhalt war uns allen wohl bewusst und so gingen wir hochkonzentriert an die Bretter, es war klar, dass solides, konzentriertes Spiel Vorrang hatte vor wagemutigem, spekulativem Angriffsschach. Und so kam es auch, dass auf den Brettern drei und fünf unsere Schwarzpartien ausgangs des Mittelspiels remis endeten, auch Daniel auf Brett zwei steuerte einen halben Punkt bei.
Große Erleichterung, als in einer sehr unklaren Stellung eine Bauerngabel auf Brett sechs Robert den ganzen Punkt einbrachte. Ein enorm wichtiger Punkt, der uns die Führung bescherte. Oliver auf Brett 7 und Lena am Jugendbrett remisierten ihre Partien, somit mussten die zwei weiterhin laufenden Begegnungen über den Matchausgang entscheiden. Am Spitzenbrett verwaltete IM Lukas Leisch ein schwieriges Endspiel sehr umsichtig und neutralisierte das gegnerische Läuferpaar mit einer starken Verteidigungsleistung. Remis! Und damit war zumindest der unentschiedene Wettkampfausgang gesichert.
Den Schlussakkord setzte wieder einmal Georg, der eine sehr schöne Partie spielte, einen Königsangriff kraftvoll vortrug und just, als es noch einmal kompliziert zu werden schien, die Partie mit Matt am Brett beendete. Damit ging ein aufregender Wettkampf zu Ende, mit dem 5:3 Erfolg sollte es nun weiterhin Aufwind geben für die die entscheidenden Runden.
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