24. Leobner Schwammerlturmturnier: Vladislav Gubarev siegt vor FM Philip Rosol

Für zahlreiche Schachfreunde war der wunderschöne Festsaal des Restaurants Gösser-Bräu auch heuer wiederum am Nationalfeiertag das stilvolle Ambiente für das traditionelle Leobner Schwammerlturmturnier, das bereits zum 24. Mal ausgetragen wurde. 38 Spielerinnen und Spieler nahmen die 13 Runden in Angriff.

Runde für Runde wurden zahlreiche tolle Partien gespielt, doch schon bald kristallisierte sich ein spannender Zweikampf zwischen zwei jungen Blitzspezialisten, Vladislav Gubarev und Philip Rosol heraus. Erst in den allerletzten Runden zog Gubarev endgültig an allen Kontrahenten vorbei und sicherte sich mit einem wahrlich eindrucksvollen Score von 12,5 aus 13 den letztlich unangefochtenen Turniersieg. Das Turnier wurde von IS Manfred Mussnig souverän geleitet, wie alle Jahre zuvor waren die Teilnehmer von der freundschaftlichen Atmosphäre und der reibungslosen Durchführung sehr angetan.

Der Kulturreferent der Stadtgemeinde Leoben, Dr. Johannes Gsaxner, ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Obmann des Schachklubs Leoben die stimmungsvolle Siegerehrung durchzuführen. Zahlreiche Kategoriepreise wurden überreicht und es gab keinen Teilnehmer, der ohne Sachpreis nach Hause ging. Mit dem Wunsch, viele Schachfreunde beim Jubiläumsturnier, dem 25. Schwammerlturmturnier im Jahr 2027 wiederzusehen, endete diese tolle Schachveranstaltung.

Sieg und Niederlage in der 3. Runde der 2. Klasse Mur/Mürz

Die dritte Runde in der 2. Klasse Mur/Mürz sah unsere beiden Teams – jeweils mit Heimrecht – gemeinsam im Einsatz, im Restaurant Coretto fanden wir beste Spielbedingungen vor, sodass spannenden Begegnungen nichts im Wege stand.

Leoben 4 – Fohnsdorf: 3:1

Die Mannschaft rund um Kapitän Robert Mach erweist sich in dieser Saison bislang als hervorragend eingestellt, bissig, kampfstark und topmotiviert. Und in diesem Stil ging es auch gegen die Gäste aus Fohnsdorf zur Sache.

Gabi am vierten Brett konnte gegen den gegnerische Jugendpieler ihre große Erfahrung in die Waagschale werfen, die ihr auch half, einige bange Momente zu überstehen. Mit Nervenstärke und der nötigen Ruhe erzielte sie einen wichtigen Punkt für ihr Team. Auf Brett zwei war Manfred sichtlich verblüfft über die schnelle Spielweise seines Gegners, doch ließ er sich nicht zu diesem Spieltempo mitreißen. Ein umsichtiger Spielaufbau als Nachziehender erwies sich als betonharte Festung, die nicht zu knacken war. Im ausgeglichenen Bauernendspiel wurde schließlich der Punkt geteilt. Ebenfalls ins Endspiel gingen die beiden restlichen Partien.

Während Ramo auf Brett drei seine Gewinnversuche – er hatte immerhin einen Mehrbauern im Leichtfigurenendspiel – schließlich einstellen musste und die Partie mit remis endete, spielte Philipp am Spitzenbrett eine weitere tolle Positionspartie. Sehr konzentriert und methodisch vergrößerte er nach und nach seinen Stellungsvorteil, und mit einer Qualität mehr im Endspiel ließ er nichts anbrennen und holte sich den ganzen Punkt. Eine beeindruckende Vorstellung des ganzen Teams, die Kapitän Robert Mach sicherlich freuen wird. Toll gemacht!

Leoben 5 -SK Kindberg 2: 1,5:2,5

Unsere zweite Mannschaft in der II. Klasse Mur/Mürz dient als Sprungbrett für unsere Jugendspieler, um ihnen den ersten und nicht immer leichten Einstieg ins Wettkampfschach zu ermöglichen und auch zu erleichtern.

Mit Hermann Strallhofer als Motivator und Zugpferd auf Brett eins kam ein sehr routinierter Spieler zum Einsatz, dahinter setzten sich Sebastian, Zeeto und Eldion an die Bretter. Eldion kam leider nicht besonders gut aus der Eröffnung und nach einigen positionellen Ungenauigkeiten konnte sich Weiß den ganzen Punkt holen. Doch damit war der Wettkampf noch nicht entschieden, denn sowohl Sebastian als auch Zeeto erzielten nach schönem Spiel jeweils ein Remis.

Die längste Partie dieses spannenden Schachevents spielte Hermann, der alles versuchte, für sein Team den ganzen Punkt zu holen und über weite Strecken die besseren Chancen hatte. Am Ende ging es sich ganz knapp nicht aus, sein Gegner hatte sich über viele Züge lang erfinderisch verteidigt und so wurde am Spitzenbrett der Punkt geteilt. Die knappe Niederlage zeigt aber, dass unsere Jugendspieler von Turnier zu Turnier an Wettkampferfahrung und Spielstärke dazugewinnen, wir dürfen auf die weiteren Begegnungen gespannt sein.

3. Runde in der Landesliga: SK-Alpine Trofaiach – SK Leoben: 5:3

Das Auswärtsspiel in der 3. Runde der steirischen Landesliga führte uns zu unserem Nachbarn nach Trofaiach, wo wir durchaus optimistisch waren, erfolgreich die Heimreise antreten zu können. Es kam allerdings ganz anders, und das, obwohl die Gastgeber nur mit sieben Spielern angetreten waren! Somit kam unser Spitzenbrett, IM Lukas Leisch, zu einem kampflosen Sieg.

Doch konnte Trofaiach das sehr gut wegstecken, nach einem raschen Remis der beiden Obmänner, die sich auf Brett fünf gegenübersaßen, hatte auf Brett sechs Robert leider ein Blackout. Er wollte auf der gegnerischen Grundreihe Matt geben, übersah jedoch eine einfache Antwort seines Gegners, was zum sofortigen Partieverlust führte. Als auch rasch darauf am letzten Brett die Entscheidung zugunsten Trofaiachs gefallen war – Deniz hatte sehr gut gespielt und in einer atemberaubend scharfen Partie durchaus seine Chancen gehabt – gingen die Trofaiacher in diesem Wettkampf in Führung und sollten sie bis zum Ende nicht mehr abgeben.

Georg und Oliver hatten zwei sehr schwierige Partien zu verteidigen, was ihnen letztendlich gelang, auch Kapitän Manfred Mussnig hielt dem Druck seines Gegners stand. Allerdings waren auch nicht wirklich reale Gewinnchancen in diesen drei Partien, die alle unentschieden ausgingen, vorhanden. Damit war die endgültige Entscheidung praktisch gefallen, denn in der allerletzten laufenden Partie hätte Daniel auf Brett zwei unbedingt gewinnen müssen, um den Matchausgleich zu erzwingen. Seine schwierige Stellung konnte er trotz zäher Gegenwehr nicht halten, damit war der Endstand von 5:3 fixiert: Unser Gegner erwies sich in dieser Begegnung als das stärkere Team und konnte den Wettkampf verdient gewinnen. Gratulation!

Zeitgleich kam es auch zum Heimspiel in der I. Klasse Mur – Mürz: Leoben 3 – SK Alpine Zeltweg: 3:1

Erfolgreicher lief es an diesem Tag für unser Team in der I. Klasse, wo wir die Mannschaft aus Zeltweg zu Gast hatten. Gegen die traditionell sehr motivierten und spielstarken Gäste kam es zu einem sehr spannenden Duell, das durch die beiden Weißsiege auf den Brettern eins und drei entschieden wurde: Sowohl Robert als auch Mishi konnten ihre Partien zum Sieg führen, Kapitän Alexander und Manfred agierten als Nachziehende auf den Brettern zwei und vier sehr solide und steuerten jeweils einen halben Punkt zum letztendlich souveränen 3:1 Erfolg gegen einen starken Gegener bei.

Starker Kampf, bitteres Ende: Die 2. Frauenbundesliga Mitte startete in Leoben!

An diesem Samstag lud unser Verein zur 1. Runde der 2. Frauenbundesliga Mitte ein. Den perfekten Auftakt bereitete dabei unser lieber Hermann Strallhofer, der die anwesenden Mannschaften herzlich begrüßte und alle Spielerinnen sogleich mit einer süßen Nervennahrung für die bevorstehenden, langen und kräftezehrenden Partien versorgte. Vielen Dank dafür!

Obwohl Leoben diesmal die Gastgeberrolle innehatte, ging es formell wie ein „Auswärtsspiel“ los. Die Aufgabe gegen die starke, aber durchaus schlagbare Mannschaft aus St. Veit/Glan hatte es von Beginn an in sich.

Unser Kapitän konnte die Mannschaft für diese Saison mit gleich zwei neuen Spielerinnen verstärken: Andrea feierte am Spitzenbrett ihre Premiere und Barbara verstärkte das Team am 4. Brett. Trotz dieser frischen Energie gestalteten sich die Verläufe an den Brettern von der ersten Stunde an äußerst schwierig. Die Gegnerinnen drückten mächtig aufs Tempo und auf die Stellung, sodass lange Zeit völlig offen war, ob für Leoben Zählbares zu holen sein würde.

Maria kämpfte den Großteil der Partie mit einem schweren Handicap am 3. Brett – ihr Läufer auf c8 war ein echtes Sorgenkind und stark eingeschränkt. Sie musste lange Zeit um den Verlust der Partie bangen. Umso größer war die Erleichterung, als die Gegnerin ein Unentschieden anbot, welches dankbar angenommen wurde.

Andrea hielt am Spitzenbrett lange gut mit, griff dann jedoch im Eifer des Gefechts zum falschen Springer und verlor dadurch spielentscheidend eine Figur. Besser lief es für Barbara auf Brett 4. Mit einer feinen kleinen taktischen Pointe gelang es ihr, eine gegnerische Figur zu gewinnen. Den Vorteil ließ sie sich nicht mehr nehmen und glich den Mannschaftskampf sehenswert aus.

Die wichtige Partie auf Brett 2: Hier sah es lange Zeit nach einem vollen Erfolg für Leoben aus: Ein Stellungsvorteil prallte jedoch auf die harte Realitäten der Zeitnot. Das Remisangebot der Gegnerin wurde abgelehnt – man wollte den Sieg. Leider ging nur zwei Züge später der entscheidende Vorteil verloren. Der Computer mag zwar im Nachhinein analysieren, dass die Stellung im Ausgleich war, doch für den Menschen am Brett unter enormem Zeitdruck war sie schlicht extrem schwer zu halten. Nach vielen harten und zähen Zügen ging diese Schlüsselpartie schlussendlich leider verloren.

Am Ende mussten wir uns knapp mit 1,5 zu 2,5 geschlagen geben. Das Ergebnis schmerzt zwar, da mehr drin war, aber die Leistung macht absolut Mut für die kommenden Runden in der Bundesliga. Der Kampfgeist stimmt!

Souveräner Auswärtssieg in der 1. Klasse gegen Ratten

Bei strahlendem Sonnenschein und herrlichstem Herbstwetter führte uns die 1. Runde in der 1. Klasse ins malerische Ratten, wo wir beim wunderschönen Ponyhof zu Gast sein durfte.

Das Glück im Unglück: Kurzfristiges Chaos vor dem Start

Unser Kapitän Alex hatte in letzter Sekunde ordentlich zu tun und musste einige krankheitsbedingte Absagen verdauen. Doch wie sagt man so schön: Manchmal meint es das Schicksal gut. Denn Alex hatte echtes Glück im Unglück, mit jeder Absage schien sich die Mannschaft auf dem Papier fast noch zu verstärken! Das war auch nötig, denn die Gastgeber aus Ratten waren ebenso hochkarätig aufgestellt.

Das Blitz-Remis zum Genießen: Unser Ersatzspieler Leo bekam es gleich mit einem starken Spieler der Gastgeber zu tun. Mit den schwarzen Steinen einigte er sich frühzeitig auf ein schnelles Remis. Anstatt sich in eine stundenlange Materialschlacht zu stürzen, nutzte er das herrliche Wetter und genoss den sonnigen Samstag lieber bei einem entspannten Spaziergang. Eine kluge Entscheidung!

Die Boa constrictor am Brett: Martin zeigte eine Lehrstunde in Sachen positionellem Schach. Er spielte eine geduldige Partie, bei der er die gegnerischen Figuren wie eine Boa constrictor Zug um Zug immer weiter einengte. Am Ende hielt der Gegner dem enormen Druck nicht mehr stand, verlor die Nerven und schließlich auch die Partie.

Nervenstärke in Zeitnot: Unsere starke Dame aus Japan lieferte sich eine packende, hochdramatische Partie. Der Haken an der Sache: Sie kämpfte nicht nur gegen ihren Gegner, sondern auch massiv gegen die Uhr. Unter extremer Zeitnot bewahrte sie einen kühlen Kopf, wehrte den gegnerischen Angriff brillant ab, setzte zum entscheidenden Konter an und holte den vollen Punkt. Damit war der Mannschaftssieg fix!

Der Kapitän im Endspiel-Marathon: Kapitän Alex versuchte derweil, seinen Mehrbauern in einem komplexen Damenendspiel zum Sieg zu führen. Doch hier zeigte der erfahrene Spieler aus Ratten seine ganze Klasse und die nötige Gelassenheit. Nach einem langen und zähen Kampf stand am Ende ein verdientes Remis zu Buche.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und starken Nerven im richtigen Moment feierte Leoben einen 3:1 Sieg in Ratten. Mit zwei Punkten im Gepäck traten wir die Heimreise nach Leoben an. So kann es in der 1. Klasse gerne weitergehen!

2. Runde der steirischen Landesliga – knappe Niederlage gegen Frauental FH Campus 02

Hatte vor zwei Wochen in der Auftaktrunde gegen Bärnbach noch alles zusammengepasst, so ging in diese Runde für unser Team leider einiges daneben! Am Kampfgeist hatte es nicht gelegen, dass schlussendlich nur 3,5 Punkte auf unserem Konto landeten und somit eine knappe Niederlage zu Buche stand.

Caissa war uns an diesem Abend im Gösser Bräu wohl nicht wirklich hold. Zwar gingen wir rasch in Führung, denn Deniz holte sich am Jugendbrett mit konsequentem, durchdachtem Spiel den ganzen Punkt, weiter ging es in dieser erfreulichen Tonart: Nach einem Kurzremis auf Brett 2 (Daniel holte sich als Nachziehender einen halben Punkt) erhöhte Robert auf Brett 5 mit einem schönen Erfolg auf 2,5 zu 0,5 Punkte. Das Momentum schien eindeutig auf unserer Seite zu sein, so hatte Oliver mit einer Mehrqualität bereits eine Gewinnstellung erreicht, auf Brett 4 hatte sich unser Obmann zumindest leichte Vorteile erspielt. Auf Brett eins kämpfte Lukas in einer schwerblütigen Positionspartie und Hermann verwaltete auf Brett 6 hartnäckig und konzentriert eine passive Stellung, sein eingesperrter weißfeldriger Läufer gab jedoch Anlass zur Sorge.

Auf Brett drei zeichnete sich ein aber ein weiterer Sieg für unser Team ab, denn Georg hatte nach glänzender Partieanlage seine strategischen Vorteile in entscheidenden Materialgewinn transformiert. Alle diese Partien mündeten schließlich in zum Teil komplizierte Endspiele. Während Georg seine Partie sicher gewinnen konnte, kippte die Partie von Oliver zugunsten seines Gegners. Auf Brett vier vergaß Schein, der noch mehr als genug Zeit auf seiner Uhr hatte, in allerdings mittlerweile schon sehr schwieriger Lage, dass er den vierzigsten Zug noch vor der Zeitkontrolle erledigen sollte und wurde von seinem Gegner auf die erfolgte Zeitüberschreitung aufmerksam gemacht.

Da weder Hermann noch Lukas ihre Partien halten konnten, waren schlussendlich nicht mehr als 3,5 Punkte auf unserem Konto gelandet. Gratulation an die kampfstarken Gegner, die in dieser spannenden Begegnung den Mannschaftssieg einfahren konnten!

Leoben startet mit Kantersieg in die neue Landesligasaison: Bärnbach – Leoben 2:6!

Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber eine höchst erfreuliche: Nach dem Start in die heurige Landesligasaison lacht unser Team von der Tabellenspitze! Verantwortlich dafür ist eine grandiose Mannschaftsleistung in der ersten Runde beim Auswärtsmatch in Bärnbach. Aber der Reihe nach: Durch den Ausfall unserer Spitzenspieler Lukas Leisch und Andreas Diermayr rückte Daniel Kölber aufs Spitzenbrett vor, dahinter kam nach längerer Zeit Philipp Enöckl zum Einsatz.

Wie im letzten Jahr setzten wir wiederum auf eine sehr solide Kette von routinierten Spielern und am Jugendbrett nahm wie schon so oft Lena Platz. Los ging der Wettkampf und es dauerte nicht lange, da konnte Kapitän Manfred Mussnig bereits den ersten Siegpunkt eintragen. Oliver auf Brett 7 fügte seiner ruhmreichen Sammlung von Französisch-Siegen ein weiteres bemerkenswertes Beispiel hinzu: Gegen die Tarrasch-Verteidigung spielte er eine sehr bissige, positionelle Variante mit einer taktischen Pointe, die sein junger Gegner nicht bemerkte. Am Ende einer beidseits recht rasch heruntergespulten Abwicklung stand plötzlich eine Springergabel auf dem Brett, die dem Nachziehenden eine ganze Mehrfigur bescherte. Mit dieser 1:0 Führung im Rücken spielte nun die ganze Mannschaft wie befreit auf.

Am 3. Brett kam unser Kapitän zu einem ungefährdeten Remis und dann ging es Schlag auf Schlag: Robert Rauchlahner junior spielte, wie wir es in den letzten Jahren schon gewohnt sind, seine Partie scharf auf Gewinn, lehnte ein Remisangebot seines Gegners ab und kam schlussendlich in einem sauber geführten Endspiel zum Erfolg. Seine Freibauern erwiesen sich als deutlich gefährlicher als der gegnerische Springer. Als auch noch Lena auf Brett 8 ihre druckvoll geführte Angriffspartie erfolgreich beenden konnte, war eine Vorentscheidung gefallen.

Der zwischenzeitliche Bärnbacher Punktgewinn auf Brett 2 – Philipp konnte ein schlecht stehendes Endspiel leider nicht halten – änderte nichts am weiteren Matchverlauf: Nach einigen zweifelhaften positionellen Entscheidungen seines Gegners konnte Schein auf Brett fünf in ein Doppelturmendspiel mit einem Mehrbauern überleiten, das er trocken nach Hause spielte. Wie immer stand auf Brett vier bei Georg das Brett in Flammen. Zwar hatte er sich in einem dramatischen Zeitnotgefecht Qualitätsvorteil gesichert, aber sein Gegner konnte noch ein gefährliches Gegenspiel am Königsflügel inszenieren. Als Georg aber eine Möglichkeit wahrnahm, die Damen zu tauschen, war die Gefahr gebannt und das Endspiel Turm gegen Springer (mit Bauern auf beiden Flügeln) brachte einen weiteren Punkt für unser Team.

Turm gegen Springer war auch das Materialverhältnis in der letzten laufenden Partie, allerdings konnte Daniel mit seinem Springer und den verbliebenen Bauern eine Festung installieren, die sein hartnäckiger Gegner trotz Qualitätsvorteils nicht knacken konnte. Eine abgeklärte Verteidigungsleistung sicherte das Remis und den 6:2 Auswärtssieg gegen Bärnbach. Herzliche Gratulation an das Team zu diesem bemerkenswerten Einstieg in die neue Saison.

Einladung zum 24. Internationalen Leobener Schwammerlturm Blitzturnier

Der Leobner Schachklub lädt zum Leobner Schwammerlturm Blitzturnier am 26. Oktober 2026 ein. Es werden 13 Runden Blitzschach mit 5 Minuten Bedenkzeit gespielt. Start der ersten Runde ist um 14:00 Uhr. Es gelten die FIDE Schachregeln, mit der Ausnahme, dass der erste unmögliche Zug die Partie sofort verliert! Das Turnier wird *nicht* zur FIDE Blitzwertung gemeldet!


Datum und Beginn:

Montag, 26. Oktober 2026
Beginn: 14.00 Uhr, Siegerehrung ca. 18.15 Uhr

Ort:

Gösserbräu, Leoben, Turmgasse 3, Tel. 038 42 / 28 5 30

Nenngeld

Erwachsene: € 15, Jugendliche U18 und jünger: € 10

Vereine mit drei oder mehr teilnehmenden Jugendspielern müssen für eine
Begleitperson kein Nenngeld entrichten!

Nennungsschluss

Sonntag, 25. Oktober 2026 bis 20.00 Uhr
Nachmeldungen am Turniertag bis 30 Minuten vor Turnierbeginn möglich
(sonst erst Auslosung ab der 2. Runde) – das Nenngeld erhöht sich um € 10

Austragungsmodus

13 Runden Schweizer System (Computerauslosung)
Einzel-Blitzschachturnier mit 5 Minuten Bedenkzeit, kein Zeitbonus

Spielberechtigung

Keine Einschränkungen; Vereins – und Hobbyspieler aus dem In- und Ausland
Startrangliste und Kategorie Preise nach AUT Eloliste
vom 01.10.2026

Die Teilnehmer stimmen der Veröffentlichung ihrer Daten, Ergebnisse und Fotos zu.

Preise

PlatzAllg.1900-1999 ELO1800-1899 ELO1650-1799 ELO0-1649 ELO
1.120€30€30€30€30€
2.100€20€20€20€20€
3.75€
4.50€
5.40€

Sonderpreise

Beste Jugendspieler U14, U16 und U18
Bester Senior Ü 60
Beste Dame
und weitere Sachpreise

Wertung

Bei Punktegleichheit Reihung nach den Feinwertungen BH-1; BH; SB
Jeder Preisträger erhält nur einen Preis

Voranmeldung

Anmeldung erbeten unter Angabe von Spielernamen und Verein an:
Manfred Mussnig, Email: anmeldung@schachklub-leoben.at

Schlussrunde 2025/26 in der Landesliga

Die Landesliga Saison 2025/2026 wurde im Rahmen einer gemeinsamen Schlussrunde in Friedberg beendet. Unser Team traf dabei auf Söchau, die wir in den letzten beiden Saisonen immer gut im Griff hatten.

Nach einem raschen Erfolg von Deniz am Jugendbrette der mit einer Springergabel einen ganzen Turm gewinnen konnte und den beiden raschen Remisen auf unseren beiden vorderen Schwarzbrettern, schaut es nach der Eröffnung hervorragend für Leoben aus.

Auf den Brettern 2, 4 und 5 spielen alle drei Leobner auf den vollen Punkt, nur bei Oli und unserem Landesliga Debütanten Alex schaute es brenzlig aus. Oli verlor auch tatsächlich die Partie recht rasch, während Alex die Partie noch ins Remis lenken konnte. Die angesprochenen hoffnungsvollen Brettern liefen, wie die gesamte Saison, einfach nicht für uns. Nur noch ein weiterer halber Punkt kam nach der Zeitkontrolle auf unser Konto, was zu einer enttäuschenden 3:5 Niederlage geführt hat. Einfach eine Saison zum Vergessen. Ab Herbst werden wir uns wieder konsequenter an die Bretter begeben.

Ergebnisse der Schlussrunde: https://chess-results.com/tnr1205677.aspx?lan=0&art=3&rd=11

10. Runde der Landesliga: Leoben gewinnt gegen die Spg. Fürstenfeld/Hartberg!

Die vorletzte Runde der steirischen Landesliga sah im Restaurant Gösserbräu ein wichtiges Duell, sowohl im Kampf um die Tabellenspitze, als auch um die Plätze am Ende der Tabelle. Die lange Zeit führende Spg. Fürstenfeld/Hartberg wollte ihre letzte Chance wahrnehmen, die Tabellenspitze zurückzuerobern, die gastgebende Leobner Mannschaft hatte den Wunsch, sich von den hinteren Tabellenplätzen Richtung Mittelfeld nach vorne zu bewegen. Somit war in dieser Begegnung von Beginn an für einiges an Brisanz gesorgt. Beide Teams waren solide aufgestellt und es entwickelten sich spannende Kämpfe mit unklaren Stellungen auf allen Brettern.

Die Kiebitze sahen hier die Loebner im Vorteil, dort die Gäste und es war schwer abzusehen, wohin sich die Waagschale neigen würde. Auf den Brettern zwei, fünf und sechs endeten die Begegnungen schlussendlich mit einem Unentschieden und als Oliver auf Brett sieben eine Mehrfigur am Brett hatte, sah es nach der ersten Ganzentscheidung aus. Doch sein Gegner konnte nach einigen Ungenauigkeiten des Leobner Routiniers genügend Gegenspiel entfachen um sogar in ein Turmendspiel mit Mehrbauern überzuleiten. Oliver zeigte jedoch Nerven und Kampfkraft und hielt die Partie unentschieden.

Nach vier Begegnungen war der Wettkampfstand ausgeglichen. Georg auf Brett vier hatte als Nachziehender zwar einen Minusbauern, aber mehr als ausreichende Kompensation in Form eines wunderbaren Springers und zweier aktiver Türme. Damit entfachte er gekonnt einen unwiderstehlichen Mattangriff, dem sein Gegner nichts entgegenzusetzen hatte. Wir waren in Führung gegangen! Am Jugendbrett kämpfte Deniz großartig und hätte um ein Haar seine Stellung zusammengehalten, in einem komplizierten Turmendspiel musste er schließlich die Segel streichen. Wieder Ausgleich, 3.3! Die beiden laufenden Partien sollten über den Matchausgang entscheiden.

Und es entwickelten sich zwei tolle, lehrreiche Endspiele, die von Daniel auf Brett 3 und vor allem von Lukas am Spitzenbrett großartig geführt wurden. Lukas Leisch wich mutig einer Stellungswiederholung aus und setzte auf seinen Raumvorteil in einem komplizierten Leichtfigurenendspiel. Mit feinsinnigen Manövern eroberte er sowohl am Damenflügel aus auch am Königsflügel einen gegnerischen Bauern und kam zu einem ganz wichtigen Erfolg. 4.3 für Leoben! Daniel am dritten Brett spielte die längste Partie des Tages. Er hatte in einem schwerblütigen Damenendspiel einen weit vorgerückten Freibauern, der sich schlussendlich durch die vielen Dauerschachdrohungen seines Gegners nicht verwerten ließ.

Der unentschiedene Ausgang in dieser spannenden Begegnung fixierte damit den Endstand, einen wichtigen Sieg gegen eine in dieser Saison kraftvoll agierende SG Fürstenfeld/Hartberg. Die letzte Runde wird als gemeinsame Schlussrunde in zwei Wochen in Pinggau ausgetragen, dort wartet dann das Team aus Söchau.