Großkampftag in Leoben, drei Teams im Einsatz!

Obersteirische Liga: Sieg mit 4:2 gegen Fohnsdorf

Die erste Runde im neuen Jahr brachte unserem Team in der obersteirischen Liga einen schönen Erfolg im Heimspiel gegen Fohnsdorf. Kapitän Leopold Schein hatte eine sehr interessante, motivierte Mannschaft aufgestellt, die von Beginn an beherzt um den ganzen Punkt kämpfte. Auf Brett 1 erzielte der landesligaerprobte Routinier Oliver als Anziehender schönen Eröffnungsvorteil, ein ungenauer Zug ermöglichte es seinem Gegner jedoch, die Stellung wieder ins Lot zu rücken, was schlussendlich zu einem Remis führte.

Am Jugendbrett spielte Deniz eine schneidige Angriffspartie, nützte die Fehler seines Gegners geschickt aus und brachte Leoben somit in Führung. Mit einer souveränen Vorstellung erhöhte Kapitän Leopold die Führung. Nicht einmal 20 Züge dauerte diese lehrreiche Kurzpartie zum Thema „Wie nutzt man einen Entwicklungsrückstand des Gegners aus?“

Als auch Mario auf Brett 2 als Nachziehender seine sizilianische Eröffnung mustergültig vorgetragen und den Materialvorteil im Endspiel verwertet hatte, war der Mannschaftssieg nach vier beendeten Partien bereits unter Dach und Fach. Sehenswert auch das Debut von Hermann Strallhofer im „Obersteirerteam“ in der laufenden Saison: Mit großem Einsatz und Kampfgeist spielte er eine hervorragende Partie, die schließlich in einem scharfen Endspiel Remis endete. Die Niederlage von Robert auf Brett 4 konnte am deutlichen Mannschaftserfolg der Leobner nichts mehr ändern. Noch zwei Runden sind in diesem interessanten Bewerb zu spielen, wir sind gespannt auf die weiteren Ergebnisse.

II. Klasse: Beide Leobner Teams sehr erfolgreich im Einsatz!

  • Leoben 4 – Krieglach: 3:1
  • Leoben 5 – Ratten: 2:2

Kapitän Robert Mach hatte an diesem Wochenende einiges zu tun, er stellte zwei spielstarke Teams zusammen, denn zeitgleich mit der Obersteirischen Liga wurden am letzten Jännerwochenende auch die Begegnungen in der II. Klasse ausgetragen.

Leoben 4 spielte im Hinterberger Vereinslokal gegen das Team aus Krieglach und kam zu einem ungefährdeten Sieg: Manfred Scharf überrollte seinen Gegner am Damenflügel und kam zu einem sehenswerten Mattangriff. Auch Ramo, eine verlässliche Stütze unseres Teams, konnte seine Partie gewinnen. Zwei interessante Remispartien von Philipp und Gabi fixierten schlussendlich den deutlichen Gesamterfolg.

Leoben 5 hingegen empfing im Restaurant Gösserbräu die Mannschaft aus Ratten: Robert Mayerhofer gewann mit einer hübschen taktischen Pointe die Qualität und bald darauf auch die Partie. Leider konnten Abraham und Aaron ihre Partien trotz vollem Einsatz nicht halten, damit lag es an Martin auf Brett 1, den Verlust des Mannschaftskampfes abzuwehren. Dies gelang ihm in eindrucksvoller Manier: Mit druckvollem Spiel holte er sich zuerst einen Bauern, baute seinen Vorteil ständig aus und legte schließlich erfolgreich ein Mattnetz aus.

Das neue Schachjahr startet vielversprechend: Hoher Sieg in der steirischen Landesliga!

Nach einer unglücklichen Herbstsaison, in der wir zahlreiche Punkte am Weg liegengelassen hatten, wollte unser Landesligateam im neuen Jahr natürlich wieder kräftig in die Spur kommen. Kapitän Manfred Mussnig hatte eine äußerst schlagkräftige Mannschaft aufgeboten, er setzte somit ein klares Zeichen, dass wir mit großer Motivation in die zweite Hälfte des Bewerbs gehen wollen.

Da unser Gegner, die Mannschaft aus Gamlitz, nur mit sieben Spielern nach Leoben gekommen war, stand es vor Spielbeginn bereits 1:0. Unser Spitzenbrett Lukas hatte somit kampflos einen Punkt erzielt. Und los ging’s: Daniel auf Brett drei konnte als Anziehender keinen wirklichen Eröffnungsvorteil herausholen und gab seine Partie unentschieden, nach längerem Kampf hieß es auch auf Brett vier: Remis! Unser Kapitän zeigte dabei seine sehr solide Vorstellung. Aber nun kam der Leobner Landesliga-Zug zum ersten Mal in dieser Saison unaufhaltsam ins Rollen: Robert Rauchlahner jun. spielte sehr konzentriert und beendete mit einer schönen, kraftvollen Vorstellung seine Negativserie aus dem Herbst. Bravo!

Unserem Großmeister Andreas Diermair gelang eine sehr gediegene Positionspartie und sehr lehrreich verwertete er seinen in der Eröffnung herausgeholten Materialvorteil. Als auch unser Obmann, seines Zeichens regierender Obersteirischer Meister und steirischer Seniorenlandesmeister, seine Partie gewinnen konnte, war klar, dass wir den ersten Mannschaftssieg dieser Saison unter Dach und Fach gebracht hatten.

Georg baute in einem spannenden Turmendspiel den Vorsprung sogar noch aus, wobei bemerkenswert ist, dass er diesmal ausnahmsweise nicht die längste Partie der Runde spielte.

Dies blieb unserer Jugendspielerin vorbehalten: Mit großem Kampfgeist versuchte Lena, in einem Springerendspiel ihren Mehrbauern zu verwerten, was ihr beinahe auch gelungen wäre. Das Remis in dieser Parte besiegelte letztendlich den 6,5 zu 1,5 Sieg gegen eine starke Gamlitzer Mannschaft. Es bleibt weiterhin spannend in diesem hart umkämpften Bewerb!

4. Runde der Landesliga: Knappe Niederlage in Bärnbach!

Unsere Landesligamannschaft trat in der vierten Runde in Bärnbach, dem Vorjahresmeister, an. Wie bereits in der ersten Runde hatte unser Kapitän auch diesmal wieder zwei Damen in unserer ersten Kampfmannschaft aufgestellt und selbstverständlich war das ganze Team wiederum hoch motiviert.

Aber in der Weststeiermark war uns die Schachgöttin Caissa leider nicht gewogen und nach der Niederlage vor zwei Wochen in Leoben setzte es eine zweite knappe Niederlage. Auf Brett 1 kam unser Großmeister mit Schwarz nicht vernünftig aus einer Zugwiederholung heraus und trennte sich rasch Remis. Mit Ausnahme von Mishi auf Brett 7 kamen aber alle gut aus der Eröffnung heraus und es wurde an allen Brettern hart gefightet. Zur ersten Zeitkontrolle hatten wir leider aber nur auf Brett 3 einen vollen Erfolg zu Buche stehen, da vier Bretter Remis endeten. Hier wurden zwei Chancen auf den ganzen Punkt nicht genützt. Robert und Georg hatten auf den Brettern 4 und 5 noch gute Stellungen. Ein einzügiger Bauerneinsteller im Turmendspiel von Robert führte aber zum sofortigen Verlust. Georg wiederum der letzte von uns, der noch am Brett saß, konnte seine Stellung nicht mehr zum Gewinn drehen, womit die Niederlage gegen die starken Bärnbacher besiegelt war.

Eine hohe Niederlage in der Obersteirischen Liga!

Das Heimspiel in der dritten Runde der Obersteirischen Liga trugen wir im angenehmen Ambiente des Restaurants Coretto aus. Unsere Gäste vom SK Alpine Trofaiach kamen mit einer sehr starken, motivierten Mannschaft, doch auch wir waren recht kompakt aufgestellt. Und obwohl unsere Gegner fast an jedem Brett zum Teil deutliche Elovorteile aufwiesen und somit wohl in der Favoritenrolle waren, hofften wir doch auf einen ausgeglichen Kampf.

Es kam jedoch anders: Auf Brett 2 musste Oliver nach missglückter Partieanlage recht rasch aufgeben und auch am Spitzenbrett kündigte sich bald eine Niederlage an. Unser Obmann hatte – recht untypisch für seinen Spielstil – in der Eröffnung ein spekulatives, inkorrektes Figurenopfer gebracht, das durch die genauen Spielweise seines Gegners geschickt widerlegt wurde. Nachdem auch Mishi auf Brett vier und unser Jugendbrett verloren hatten, stand es bereits 4:0 für die Gäste aus Trofaiach. Auf Brett drei wurde nach scharfem Spielverlauf der Punkt geteilt, was schlussendlich das einzige Erfolgserlebnis in dieser Begegnung für unser Team bleiben sollte.

Ins Bild dieses missglückten Wettkampfs passte dann auch der Spielverlauf der letzten noch laufenden Partie. Unser Kapitän wollte wenigstens noch einen Ehrenpunkt retten, verwarf mehrmals auf der Hand liegende Ausgleichsfortsetzungen, spielte zu forsch auf Gewinn und verlor schließlich noch. Damit ging der Wettkampf mit 0,5 zu 5,5 verloren. Fazit: Eine deutliche Niederlage und Gratulation an die stark aufspielenden Gäste aus Trofaiach.

Erfolgreicher Schachsamstag für Leoben 4 und Leoben 5 in der 2. Klasse Mur/Mürz

Der vergangene Spieltag in der 2. Klasse Mur/Mürz brachte für die beiden Leobner Mannschaften Leoben 4 und Leoben 5 vollste Punktausbeute. Beide Teams konnten ihre Begegnungen gewinnen und damit einen äußerst erfolgreichen Schachsamstag verbuchen.

Leoben 4 – Spannender Heimsieg gegen Fohnsdorf

Leoben 4 empfing die Mannschaft aus Fohnsdorf im heimischen Spiellokal – und es entwickelten sich spannende und umkämpfte Partien.

Am dritten Brett einigte sich Ramo mit seinem Gegner auf ein gerechtes Remis. Weniger glücklich verlief die Begegnung für Gabi, die ihre Stellung nicht halten konnte und ihre Partie später aufgeben musste. Philipp hingegen bewies Nervenstärke: Mit einem wichtigen Sieg stellte er auf 1,5:1,5, womit der Ausgang des Mannschaftskampfes ganz vom ersten Brett abhing.

Dort kämpfte Willi in einer langen, intensiven Partie um den entscheidenden Punkt. Schließlich setzte er sich durch und bescherte Leoben 4 den Mannschaftssieg mit 2,5:1,5.

Leoben 5 – Deutlicher Auswärtserfolg in Pernegg

Leoben 5 musste nach Pernegg reisen, wo man im Vereinslokal von „Schach ohne Ausgrenzung“ freundlich empfangen wurde. Aufgrund von Ausfällen konnte die Heimmannschaft jedoch nur zwei der vier Bretter besetzen. Damit startete Leoben 5 bereits mit einer 2:0 Führung in den Kampf.

Auf den beiden gespielten Brettern entwickelten sich interessante Partien:
Auf Brett 3 geriet Aaron mit Schwarz früh unter Druck. Im Endspiel unterlief seinem Gegner jedoch ein schwerer Fehler durch einen unachtsamen Bauernzug. Mit dem Sieg vor Augen revanchierte sich Aaron jedoch unfreiwillig – ein unvorsichtiger Königszug ließ den Vorteil verpuffen, und die Partie endete schließlich remis.

Lena auf Brett 2 hatte während der gesamten Partie eine leicht angenehmere Stellung, doch ein klarer Gewinn zeichnete sich zunächst nicht ab. Erst als ihr Gegner eine taktische Möglichkeit übersah, ging es plötzlich schnell: Der schwarze König war nicht mehr zu retten.

Damit gewann Leoben 5 klar mit 3,5:0,5.

Knappe Niederlage in der 3. Runde der Landesliga!

In der dritten Runde der steirischen Landesliga empfing unser Schachklub die Gäste von Styria Graz. Wegen einer Großveranstaltung im Restaurant Gösserbräu mussten wir einen andere Spielstätte wählen, fanden aber im alten Gymnasium Leoben ideale Spielbedingungen vor.

Der Spielverlauf war außerordentlich spannend, aber auch sehr unglücklich für unser Team. An allen Brettern entwickelten sich spannende Partien, nirgendwo zeichnete sich eine friedliche Punkteteilung ab und nach fast drei Stunden Spielzeit waren noch alle Partien am Laufen. Dann kam es zu den ersten Entscheidungen. Kapitän Manfred Mussnig brachte unser Team in Führung, doch beinahe zeitgleich stellte der sonst so verlässlich agierende Robert Rauchlahner jun. in einer spannenden Stellung einen Springer ein. Mit diesem „Geschenk“ hatte Styria ausgeglichen.

Mehr noch: Am Jugendbrett hatte Lena nach einem Versehen ebenfalls urplötzlich entscheidenden materiellen Nachteil und dasselbe Missgeschick passierte in einer aussichtsreichen Position Mario auf Brett sieben. Damit waren drei aussichtsreiche Partien urplötzlich verlorengegangen und eine Vorentscheidung zugunsten der Grazer gefallen.

Der Anschlusstreffer von Lukas auf Brett 1 ließ uns kurzzeitig wieder hoffen, doch dass unser Obmann in einem gewonnenen Endspiel mit Qualitätsvorteil den sofortigen, auf der Hand liegenden Gewinnzug nicht spielte und dem Gegner stattdessen den Aufbau einer Festung erlaubte, passte ins Bild dieser unglücklichen Ereigniskette. Mario auf Brett zwei einigte sich mit seinem Gegner auf Remis, was bedeutete, dass Georg die allerletzte laufende Partie gewinnen musste, um den Wettkampf zu retten. Allerdings war seine Position im Endspiel bereits hoffnungslos und so musste auch er schließlich einen Punkt abgeben.

Fazit: Ein spannender Wettkampf mit dem besseren Ende für die Grazer. Schon in zwei Wochen gegen Bärnbach haben wir die Chance, es besser zu machen!

1. Klasse: Unentschieden gegen Zeltweg

Am Samstag traf unsere Mannschaft auswärts auf das Team aus Zeltweg. Es entwickelte sich ein spannender und ausgeglichener Wettkampf mit interessanten Partien an allen vier Brettern.

Auf Brett 3 konnte Konstantin im Endspiel seinen Gegner zunehmend unter Druck setzen. Nach einigen präzisen Zügen gewann er mehrere Bauern und verwertete den Vorteil souverän zum ersten Punkt für Leoben.

An Brett 2 ließ Martin mit den weißen Steinen nichts anbrennen. Er erspielte sich zwar einen leichten Stellungsvorteil heraus, doch die Partie blieb stets im Gleichgewicht. Da kein Durchbruch möglich war, endete diese Begegnung folgerichtig remis.

Kurz darauf erhielt auch der Mannschaftskapitän Alex auf Brett 1 ein Remisangebot. Die Stellung war kompliziert und schwer einzuschätzen – niemand konnte mit Sicherheit sagen, wer besser stand. Nach kurzer Überlegung nahm Alex das Angebot an, wodurch ein weiterer halber Punkt für Leoben gesichert war.

Damit hing das Mannschaftsergebnis von der letzten Partie auf Brett 4 ab. David hatte zunächst eine ausgeglichene Stellung, verlor jedoch im Mittelspiel einen Bauern, was Zeltweg wieder Hoffnung auf den Ausgleich gab. In schwieriger Lage übersah der Gegner von David eine Springergabel und David gewann eine Figur. Der Sieg schien zum Greifen nah – doch im weiteren Verlauf stellte David seine Leichtfiguren etwas unglücklich und unterschätzte die Stärke der gegnerischen Freibauern. Diese entschieden letztlich die Partie zugunsten von Zeltweg.

Somit trennten sich Zeltweg und Leoben nach spannenden Kämpfen mit einem 2:2-Unentschieden. Trotz des verpassten Mannschaftssieges zeigte das Team aus Leoben eine solide Leistung und bewies Kampfgeist an allen Brettern.

23. Schwammerlturmturnier sieht Yevgenyi Roshka wiederum als Sieger!

Bereits zum 23. Mal wurde am Nationalfeiertag von unserem Schachklub das „Schwammerlturm-Blitzturnier“ organisiert. 48 Teilnehmer fanden sich im wunderschönen Festsaal des Restaurants Gösser-Bräu ein, um, wie es unser Obmann Obmann am Beginn des Turniers formulierte, einen geistigen Fitmarsch zu absolvieren.

Eröffnet wurde das Turnier vom Bürgermeister der Stadt Leoben, Kurt Wallner, der in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Vereinslebens in der Stadt Leoben hinwies und die Erfolge unseres Schachklubs in Vergangenheit und Gegenwart betonte.

Anschließend gab der wie immer souverän agierende Schiedrichter Manfred Mussnig die Auslosung der erste Runde bekannt und es entwickelte sich ein intensives, spannendes Turnier. Ganz vorne zog der Turnierfavorit Y. Roshka Runde für Runde immer weiter davon, er zeigte sich dem Rest des Feldes klar überlegen und gewann dieses Turnier – genau wie letztes Jahr – mit dem sagenhaften Score von 13 Punkten aus 13 Partien. Eine beindruckende Leistung!

Dahinter wurde beherzt um die restlichen Spitzenplätze gekämpft, wobei die Entscheidungen erst in den allerletzten Partien des Turniers fielen. Rosol Philipp erzielte starke 10 Punkte und wurde Zweiter, Ing. Rainer Staberhofer gelang mit einem starken Finish noch der Sprung aufs Podest. 9 Punkte und eine gute Buchholwertung reichten schlussendlich zum verdienten dritten Platz. Mit zahlreichen Kategoriepreisen sowie Sachpreisen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern endete dieses schöne Turnier. Der Schachklub Leoben freut sich schon auf eine wiederum zahlreiche Teilnahme im nächsten Jahr!

2. Frauenbundesliga: 1. Runde gegen Sc Die Klagenfurter

In der 2. Frauenbundesliga-Mitte startete unsere Mannschaft mit vier motivierten Spielerinnen in die erste Runde der neuen Saison. Laut Aufstellungen und Elozahlen war ein ausgeglichener Wettkampf zu erwarten.

Leider unterliefen auf den hinteren Brettern einige taktische Unachtsamkeiten. Jana übersah in ausgeglichener Stellung einen Bauern und geriet dadurch in eine schwierige Lage. Trotz großem Kampfgeist musste sie sich schließlich mit einem Turm weniger geschlagen geben. Etwas später passierte Emily ein ähnliches Missgeschick – ein übersehener Zwischenzug kostete ebenfalls einen Turm und damit die Partie.

Auf den vorderen Brettern entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit weitgehend ausgeglichenen Stellungen. Auf Brett 1 kam es in der späten Phase zu Zeitnot auf beiden Seiten. Unsere Spielerin behielt jedoch die Übersicht und konnte den vollen Punkt sichern. Auf Brett 2 feierte Maria ihr Debüt für die Mannschaft. Um den Rückstand der Mannschaft aufzuholen, wählte sie einen mutigen, aber riskanten Plan. Ihre erfahrene Gegnerin konnte jedoch die entstehenden Schwächen gezielt ausnutzen und stellte den Endstand von 1:3 her.

Trotz des verlorenen Mannschaftskampfes zeigte das Team Kampfgeist und spannende Partien. In der nächsten Runde sind wir spielfrei und blicken motiviert auf die 3. Runde am 6. Dezember in Graz.

Obersteirische Liga: Ein Auftakt nach Maß in Pernegg

Wie in der letzten Saison startete die Mannschaft der Obersteirischen Liga gegen das Team „Schach ohne Ausgrenzung“. Die Matches gegen diesen motivierten, noch recht neuen Verein sind immer wieder spannend.

Auf Brett 1 kam es zum heißen Duell zweier Schach-Legenden der Obersteiermark. Unser Obmann durfte mit Schwarz gegen Peter Kutlesa antreten. Der Pernegger Vereinsgründer spielte eine recht verhaltene Eröffnung mit Weiß, die er aber mit kreativen Ideen schmückte, sodass Schein immer wieder aufpassen musste, nicht ins Hintertreffen zu kommen. Doch durch achtsames Spiel konnte er schließlich im späten Mittelspiel eine ordentliche Stellung herausholen. Nachdem Weiß durch einen groben Fehler zwei Bauern verloren hatte und vor einer hoffnungslosen Situation stand, konnte hier das Leobner Team einen wichtigen Punkt holen.

Auf Brett zwei war es schnell ruhig, denn Oliver Wagner nahm ein frühes Remisangebot gegen den amtierenden steirischen Landesmeister der Senioren, Heimo Löbler, dankend an.

Robert Rauchlahner spielte auf Brett 3 nach eigenen Angaben viel zu schnell und daher sehr ungenau, was einem starken Angriffsspieler wie es Wolfgang Heinisch ist, freilich in die Karten spielte. Robert musste die Partie dann auch aufgeben, nachdem er eine letzte vielversprechende Möglichkeit außer Acht gelassen hatte, seine schwierige Stellung vielleicht doch noch verteidigen zu können.

Eliza Truszkiewicz konnte mit Weiß gegen Franz Fröhlich rasch eine glänzende Stellung herausspielen, doch sie übersah im entscheidenden Moment, dass einer ihrer Türme ohne Deckung dastand. Sie kämpfte zwar noch lange mit einem ganzen Turm weniger weiter, doch leider ohne Erfolg.

Der Mannschaftskapitän Leobens spielte mit Schwarz gegen Patrick Wolf. Er konnte das kreative, aber auch fehlerbehaftete Spiel seines Gegners ausnutzen und mit Schwarz einen Bauern gewinnen. Nachdem die Damen und Leichtfiguren das Brett verlassen hatten, konnte ein weiterer Bauern gewonnen werden. Endspiele sind nicht die unbedingt die Stärke Leopold Scheins und so musste er lange kämpfen um den Vorteil umzuwandeln; Mit Erfolg, denn am Ende hieß es sogar Matt am Brett! Die vorgerückten Freibauern und die schwache Grundreihe sorgten dafür.

Am Jugendbrett konnte Deniz Karaagac Revanche für seine Niederlage in der Jugendliga nehmen, denn er hatte eine Woche zuvor gegen den gleichen Gegner verloren. Auch bei ihm entstand ein Endspiel mit Mehrbauern, allerdings mit Springern anstatt Türmen.

Somit besiegte Leoben 2 Schach ohne Ausgrenzung knapp mit 3,5-2,5 Zählern! In der nächsten Runde am 18.10. ist Leoben spielfrei, ehe Anfang November das Leobener Derby gegen Trofaiach ruft.