Zeitgleich mit der 10. Runde der Landesliga fand am 11.4.26 im Restaurant Gösserbräu die Schlussrunde in der I. Klasse Mur/Mürz statt. Dabei hatte Kapitän Alexander Schein noch Hoffnungen, mit einem Sieg gegen Kindberg auf den zweiten Platz in der Tabelle zu gelangen.
Daher ging man sehr motiviert und konzentriert in den Wettkampf. Allerdings begann er aus Leobner Sicht nicht besonders hoffnungsvoll, denn auf Brett 1 musste unser Kapitän eine Niederlage hinnehmen und am 2. Brett endete die Begegnung mit einem Unentschieden. Die Entscheidung sollte auf den beiden hinteren Brettern fallen: Manfred setzte sich in einer langen Partie schlussendlich durch, damit war der Ausgleich im Mannschaftskampf erzielt.
Den entscheidenden Punkt holte sich David Demmerer, der seinen positionellen und materiellen Vorteil in einem schön und geduldig vorgetragenen Endspiel in einen ganzen Punkt umwandelte.
Herzliche Gratulation an das tolle Team der 1. Klasse rund um Mannschaftsführer Alexander. Schon die zweite Saison hintereinander ist man in diesem Bewerb ungeschlagen, ein hervorragender zweiter Platz in der Endtabelle ist der Lohn für den großartigen Einsatz aller Spielerinnen und Spieler. Bravo!
In der 1. Klasse Mur/Mürztal ging es in der vorletzten Runde um den Meistertitel. Kapitän Alexander Schein konnte gegen Tabellenführer Krieglach eine starke Mannschaft aufbieten. Dennoch war Krieglach mit einem leichten ELO-Plus im Vorteil.
Robert Mach konnte mit einer interessanten Eröffnungswahl seinen Gegner früh verwirren und ein Remis sichern. Auf den übrigen Brettern wurde intensiv gekämpft, und es entwickelten sich spannende Partien. Zu später Stunde machte sich auf Brett 1 der ELO-Vorteil für Krieglach bemerkbar, und Alexander Schein musste sich geschlagen geben. Martin auf Brett 3 konnte sich mit den schwarzen Steinen keinen nennenswerten Vorteil erspielen. Das Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und geschlossener Stellung führte schließlich zu einem Remis.
Damit lag es an Daniel auf dem letzten Brett, die drohende Niederlage abzuwenden. Nach einer Unachtsamkeit seines Gegners konnte er in ein Endspiel mit einer Mehrfigur abwickeln und dieses souverän gewinnen.
Der Endstand lautete somit 2:2. Leider wird dieses Unentschieden voraussichtlich nicht ausreichen, um den Meistertitel zu erringen.
Zeitgleich mit den Landesligarunden wird auch der Bewerb I. Klasse Mur/Mürz abgewickelt und so fand ebenfalls am 28.2. im Festsaal des Restaurants Gösserbräu die Begegnung Leoben 3 gegen SK Alpine Trofaiach 3 statt.
Unser Kapitän Alexander war diesmal leider verhindert, er hatte im Vorfeld aber eine starke Mannschaft nominiert, die sehr konzentriert und motiviert in den Wettkampf ging.
Alle vier Begegnungen gingen über die volle Distanz. Spannende Partien auf den Brettern zwei, drei und vier endeten jeweils unentschieden, zum Matchwinner avancierte am Spitzenbrett Robert Rauchlahner sen., der seinen im Mittelspiel eroberten Materialgewinn mit einer soliden positionellen Vorstellung geduldig Schritt für Schritt zu einer Gewinnstellung verdichtete. Mit diesem wichtigen Sieg hat sich unser Team zwei Runden vor Schluss nach vorne an den zweiten Tabellenplatz gesetzt, und wir sind schon sehr gespannt auf die abschließenden Runden dieses Bewerbs!
Die erste Runde im neuen Jahr führte unser Team in der I. Klasse Mur/Mürz zum Auswärtsspiel nach Bruck/Mur. Unsere Gegner mussten ein Brett vorgeben, was uns einen kampflosen Punkt bescherte.
Nach zwei Remisen von Kapitän Alexander Schein auf Brett 1 und Martin Antenreiter auf Brett 2 schien Leoben einem klaren Sieg entgegenzusteuern, zumal Willhelm Bachler auf Brett 3 nach schönem Spiel eine klare Gewinnstellung erzielt hatte. Der gegnerische König war am Rande abgeklemmt und mit einem stillen Zug hätte er ein sofortiges Matt erzwingen können. Ein einziges impulsives Schachgebot jedoch kostete einen ganzen Turm und stellte das Ergebnis auf den Kopf.
Mit dem unentschiedenen Ausgang des Wettkamps liegen wir drei Runden vor Schluss weiterhin auf dem dritten Platz.
Am Samstag traf unsere Mannschaft auswärts auf das Team aus Zeltweg. Es entwickelte sich ein spannender und ausgeglichener Wettkampf mit interessanten Partien an allen vier Brettern.
Auf Brett 3 konnte Konstantin im Endspiel seinen Gegner zunehmend unter Druck setzen. Nach einigen präzisen Zügen gewann er mehrere Bauern und verwertete den Vorteil souverän zum ersten Punkt für Leoben.
An Brett 2 ließ Martin mit den weißen Steinen nichts anbrennen. Er erspielte sich zwar einen leichten Stellungsvorteil heraus, doch die Partie blieb stets im Gleichgewicht. Da kein Durchbruch möglich war, endete diese Begegnung folgerichtig remis.
Kurz darauf erhielt auch der Mannschaftskapitän Alex auf Brett 1 ein Remisangebot. Die Stellung war kompliziert und schwer einzuschätzen – niemand konnte mit Sicherheit sagen, wer besser stand. Nach kurzer Überlegung nahm Alex das Angebot an, wodurch ein weiterer halber Punkt für Leoben gesichert war.
Damit hing das Mannschaftsergebnis von der letzten Partie auf Brett 4 ab. David hatte zunächst eine ausgeglichene Stellung, verlor jedoch im Mittelspiel einen Bauern, was Zeltweg wieder Hoffnung auf den Ausgleich gab. In schwieriger Lage übersah der Gegner von David eine Springergabel und David gewann eine Figur. Der Sieg schien zum Greifen nah – doch im weiteren Verlauf stellte David seine Leichtfiguren etwas unglücklich und unterschätzte die Stärke der gegnerischen Freibauern. Diese entschieden letztlich die Partie zugunsten von Zeltweg.
Somit trennten sich Zeltweg und Leoben nach spannenden Kämpfen mit einem 2:2-Unentschieden. Trotz des verpassten Mannschaftssieges zeigte das Team aus Leoben eine solide Leistung und bewies Kampfgeist an allen Brettern.
Anfang Oktober nahm auch die 1. Klasse Mur/Mürz ihren Spielbetrieb in der neuen Saison auf. Im Vereinslokal Hinterberg empfing unsere Mannschaft rund um Kapitän Alexander Schein die Gäste aus Ratten.
Nach einen raschen Remis auf Brett 1 brachte David Demmer mit einem überzeugenden Sieg auf Brett vier unsere Mannschaft in Führung, die allerdings durch eine Niederlage auf Brett zwei wieder verloren ging. Eine sehr unglücklicher Punkteverlust, da Martin nach einem sehr schönen Spielaufbau bereits deutliche Stellungsvorteile aufzuweisen hatte. In der letzten Partie der Runde holte sich Konstantin den ganzen Punkt, was schlussendlich zum 2,5-1,5 Sieg für Leoben führte. Gratulation an unsere beherzt kämpfende Mannschaft, die eindrucksvoll in die neue Saison gestartet ist!
Schon vor der Schlussrunde war das Team rund um Kapitän Alexander Schein uneinholbar an der Tabellenspitze gelegen, doch selbstverständlich wurde – wie alle Runden zuvor – auch die letzte Runde mit großem Kampfgeist in Angriff genommen. Zwei Neulinge standen im 1.Klasse-Team: Zum einen feierte Konstantin Orlov erfreulicherweise ein Comeback, zum anderen rückte mit unserer Nachwuchshoffnung Aaron ein Jugendtalent in die Kampfmannschaft. Doch es sollte Routinier Robert Rauchlahner vorbehalten bleiben, mit einem feinen Sieg am Spitzenbrett die Kastanien aus dem Feuer zu holen und den Wettkampf zu retten: Aron verlor leider am vierten Brett seine Partie, während Alexander und Konstantin ihre Partien unentschieden hielten. Das 2:2 war schlussendlich das friedliche Endergebnis, das für beide Seiten durchaus in Ordnung geht.
Fazit: Herzliche Gratulation an Kapitän Alexander und an alle seine Teamkollegen, die die ganze Saison über beherzt und motiviert Runde für Runde ihr Bestes gegeben haben und schließlich mit dem Meistertitel belohnt wurden. Bravo!
Leoben spielt unentschieden gegen die Grazer Schachgesellschaft
In der 8. Runde der steirischen Landesliga stand für unser Team das Match gegen die Grazer Schachgesellschaft an. Beide Teams hatten eine sehr starke Mannschaft aufgeboten und es entwickelte sich ein hochklassiges dramatisches Duell mit einigen großartigen Partien. Nach zwei Unentschieden auf Brett fünf und Brett eins schien sich recht früh die Waagschale zugunsten der Heimmannschaft zu neigen: Am Jugendbrett wurde Robert, der die Eröffnung sehr stark behandelt hatte, das Opfer einer Springergabel, die Gesellschaft war damit in Führung gegangen. Das Remis auf Brett sieben änderte nichts am Vorsprung der Heimmannschaft und als Altmeister Horst Watzka auf Brett vier in einer spannenden Begegnung den ganzen Punkt für die Gesellschaft holte, schien das Match zu Gunsten der Heimmannschaft entschieden. Als dann auch noch Oliver auf Brett 6 seine klar vorteilhafte Stellung nicht zu einem Gewinn verdichten konnte und in einem Damenendspiel schließlich der Punkt geteilt wurde, war die Ausgangslage klar: Die beiden restlichen Partien mussten unbedingt gewonnen werden, sollte das Match nicht verloren gehen. Daniel auf Brett drei schaffte in einem fein herausgespielten Endspiel tatsächlich den Anschlusstreffer. Seine entzückende Schlusskombination, mit der er die Umwandlung seines freien a-Bauern erzwang, war lehrbuchreif. Alle Augen waren nun auf die letzte noch laufende Partie gerichtet.
Unser Internationaler Meister auf Brett 2, Johann Webersberger, bewies dabei Nerven aus Stahl. Zug um Zug verstärkte er in Zeitnot den Druck auf den gegnerischen König, nutzte dabei geschickt verschiedene taktische Motive aus und schließlich konnte er seinen Raumvorteil in entscheidenden Materialvorteil transformieren. Auch in diesem Endspiel spielte ein Freibauer eine wichtige Rolle. Durch diesen Sieg konnten wir das Match unentschieden halten und finden uns nun punktegleich mit der Spielgemeinschaft Fürstenfeld-Hartberg und der Mannschaft aus Bärnbach an der Tabellenspitze.
Erfreulich auch das Abschneiden der anderen Teams aus der Obersteiermark. Krieglach ist weiterhin in Siegeslaune und bezwang mit nur sieben Spielern das Team Pinggau-Friedberg, und Trofaiach konnte gegen Söchau den ersten Sieg in der laufenden Meisterschaft landen. Mit 6,5 Punkten war dies zudem der höchste Sieg der Runde! Herzlichen Glückwunsch. Weiter so!
Zwei Runden vor Schluss fixiert Leoben 3 in der I. Klasse Städtezentrum den Meistertitel!
Im Schlagerspiel der 8. Runde in der I. Klasse Städtezentrum kam es zum Treffen Leoben 3 gegen Alpine Zeltweg. Wegen einer Faschingsveranstaltung im Restaurant Gösserbräu wurde die Runde im Ersatzlokal im Gasthof Coretto ausgetragen. Kapitän Alexander Schein wusste genau um die Bedeutung der Begegnung Bescheid, schließlich konnte es bereits eine meisterschaftsentscheidende Runde sein und er brachte dementsprechend ein sehr motiviertes Team an die Bretter. Aber auch Zeltweg war selbstverständlich sehr stark aufgestellt und elomäßig leicht zu favorisieren. Lange Zeit verlief der Wettkampf ausgeglichen, auf Brett drei und vier wurde der Punkt geteilt, doch auf Brett zwei kam es zur matchentscheidenden Situation: Der Gegner unsers Kapitäns stellte seinen Springer auf ein scheinbar gut gedecktes Feld, doch mit Hilfe einer einfachen Fesselung wurde dieser Springer prompt vom Brett genommen. Alexander ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen und brachte den vollen Punkt souverän nach Hause. Damit war für unser routiniertes Spitzenbrett, Robert Rauchlahner sen., die Ausgangslage sonnenklar: Er musste unter allen Umständen sein schwieriges Endspiel remis halten. Sein Gegner versuchte alles, um den ganzen Punkt für Zeltweg zu holen, doch in der Schlussstellung war es dann eher der Leobner, der noch auf Gewinn spielen konnte. Aber Robert war selbstverständlich mit Remis zufrieden, konnte er doch damit den Matchsieg fixieren. Und da unser unmittelbarer Verfolger, Alpine Trofaiach 3, gegen Kindberg verlor, stand die erfreuliche Tatsache fest: Zwei Runden vor Schluss kann unser Schachklub den ersten Meistertitel der Saison 2024/25 feiern! Leoben 3 liegt uneinholbar an der Tabellenspitze. Herzlichen Glückwunsch an das tolle Team rund um Kapitän Alexander Schein, der in 6 Partien bisher bärenstarke 4,5 Punkte erzielt hat und Runde für Runde ein starkes, harmonisches Team aufstellt.
Landesliga, Obersteirische Liga, I. Klasse Mur/Mürz
Landesliga: Leoben-Schachfreunde Graz: 4-4
Nachdem die Mannschaft der Obersteirischen Liga bereits in der Vorwoche den Platz an der Tabellenspitze fixieren konnte, legten dieses Wochenende zwei weitere Teams von unserem Schachklub nach:
In der Landesliga kam es zur Begegnung gegen die Schachfreunde Graz. Wegen zahlreicher Weihnachtsfeiern in unserem angestammten Spiellokal mussten wir auf eine Ersatzspielstätte ausweichen: Das alte Gymnasium Leoben bot hervorragende Spielbedingungen für einen spannenden Wettkampf.
Unsere Gäste, die Mannschaft der Schachfreunde Graz, waren mit einem enorm starkem Team angereist, zudem musste unser Kapitän Manfred Mussnig einige Ausfälle kompensieren. Allen Leobnern war klar, das würde heute eine knifflige Aufgabe werden! Mit IM Johann Webersberger auf Brett 1 konnten wir allerdings auf einen sicheren Rückhalt zählen, der in der Tat den spielstarken FM Daniel Kristoferitsch souverän neutralisierte und für einen wichtigen halben Punkt sorgte. Auf Brett zwei musste Daniel Kölber mit Schwarz gegen IM Martin Christian Huber antreten und er löste seine Aufgabe ganz hervorragend. Auch diese Partie endete Remis. Leider drang in der Zwischenzeit auf Brett 7 ein auf den ersten Blick aussichtsreich erscheinender Opferangriff nicht durch, zwar eroberte Florin die gegnerische Dame, aber die verbliebenen schwarzen Figuren konnten so starke Aktivität entfalten, dass diese Partie schlussendlich für Leoben verloren ging. Damit waren die Gäste aus Graz in Führung gegangen! Die Kiebitze stellten sich bereits die Frage, sollte der erste Wettkampf in dieser Saison für Leoben verloren gehen?
Die Gefahr lag sehr real in der Luft, denn Robert, unser Jugendspieler hatte nicht nur die deutlich schlechtere Stellung, sondern bereits auch die Qualität weniger. Der Verlust dieser Partie wäre wohl die Vorentscheidung gewesen. Robert spielte jedoch konzentriert und unverdrossen weiter, und tatsächlich, der etwas unaufmerksam gewordene Gegner ließ eine taktische Finte zu. Nach einem tückischen Doppelangriff war diese Partie gerettet – Remis!
Allerdings lagen die Schachfreunde weiterhin in Führung. Da auch Georg auf Brett drei und Oliver (der zwischenzeitlich auf Gewinn gestanden war) auf Brett sechs remisierten, war die Ausgangslage bei einer noch laufenden Partie klar: Wir mussten die Partie auf Brett fünf unbedingt gewinnen, um den Wettkampf unentschieden zu halten. Und tatsächlich: Ein mutiges Qualitätsopfer war die einzige Möglichkeit, auf Gewinn zu spielen, und in einem dramatischen Endspiel setzte sich Weiß letztendlich durch. Schlussergebnis 4:4, das Unentschieden im Wettkampf war gerettet und unser Landesligateam darf als Führender in die Winterpause gehen!
I. Klasse Mur/Mürz: SK Alpine Trofaiach-Leoben 3 : 0,5 – 3,5
Zeitgleich mit den Runden der Landesliga werden auch die Begegnungen in der I. Klasse Mur/Mürz ausgetragen. In der letzten Begegnung vor der Winterpause kam es zum Derby gegen Trofaiach. Kapitän Alexander Schein hatte ein spielstarkes Team zusammengestellt, das mit einem Sieg die Tabellenführung erringen könnte.
So ging man sehr motiviert zur Sache. Die erste Entscheidung zeichnete sich auf dem vierten Brett ab. Mit taktischen Spiel holte Lena Antenreiter auf Brett 4 einen Punkt für Leoben. Auch auf Brett zwei ließ unser Kapitän Alexander nichts anbrennen und sorgte für die 2:0 Führung, Martin Antenreiter auf Brett drei konnte daher guten Gewissens seine Partie in den Remishafen führen, damit war nämlich der Mannschaftssieg unter Dach und Fach. Am Spitzenbrett wurde Robert Rauchlahner sen. mit dem brandgefährlichen Morra-Gambit konfrontiert. Der Gambitbauer wurde angenommen und nach scharfen taktischen Verwicklungen sicherte sich Robert einen weiteren Sieg und somit war der Endstand fixiert: 3,5 zu 0,5 für Leoben und damit überwintern wir auch in dieser Liga an der Tabellenspitze.
Mit einer netten kleinen Weihnachtsfeier ließ man diesen gelungenen Abend ausklingen.
Herzliche Gratulation zu diesen tollen Ergebnissen!
Leoben 3 empfing in dieser Runde, die im Ausweichlokal, dem Gasthof zum Greif, gemeinsam mit der Auswahl der Landesliga ausgetragen wurde, die motivierte Mannschaft aus Kindberg, gegen die Mannschaftskapitän Alexander Schein erneut stark aufstellen konnte.
Sehr schnell ging es beim Duell am vierten Brett zu, auf dem sich Karl Fasching und Leopold Schein gegenübersaßen. Gleich aus der Eröffnung ergab sich eine unklare, interessante Stellung, die von beiden Seiten nicht immer perfekt behandelt wurde, weswegen eine aufregende Partie entstehen konnte. Gegen Ende war es aber der weiße König, der das Nachsehen hatte, da die Schwerfiguren den Monarchen auf der eigenen Grundreihe im Stich gelassen hatten.
Auf Brett 2 spielte Mischi, ebenfalls mit schwarz, eine für ihren Stil eher untypische Partie und brachte ihren Gegner nach einer eher unaufgeregten Eröffnung mit mehreren scharfen Abwicklungen in die Bredouille. Nach mehreren taktischen Feinheiten und überwältigendem Königsangriff, sah sich Herbert Schönangerer gezwungen, seiner Gegnerin zum Sieg zu gratulieren. Mit einem mannschaftsdienlichen und klugen Unentschieden konnte Kapitän Alexander Schein auf Brett 2 den Sieg für das Team sichern.
Pech hatte Robert Rauchlahner auf Brett 1, der wieder einmal eine seiner alten Waffen mit Weiß auspackte, aber nicht belohnt wurde und stattdessen sogar recht lange um den Ausgleich zu kämpfen hatte. Als dieser aber zum Greifen nahe war und vielleicht sogar noch mehr in Aussicht stand, übersah er eine Taktik, die die Partie sofort zu Gunsten von Florian Kapus ausfallen ließ.
Dennoch konnte Leoben 3 den zweiten Sieg in der dritten Begegnung einheimsen und steht damit punktegleich mit Zeltweg auf Platz 2. Da die Murtaler aber in Runde 5 spielfrei sind, ist am letzten Spieltag des Kalenderjahres gegen Trofaiach 3 noch alles möglich. Also Daumen halten!
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