Nach langen Kämpfen wurden nach 16 Uhr die begehrten Pokale vergeben.
Über 400 Teilnehmer aus der ganzen Steiermark konnte der Veranstalter bei der 24. Jugend-Schacholympiade in Gratwein begrüßen. Unsere Jugendspieler konnten ihre Fähigkeiten im Schnellschach testen und belegten ausgezeichnete Plätze! Herzliche Gratulation an den neuen steirischen Schnellschachmeister U14, Maximilian Welzel und an die beiden steirischen Schnellschach-Vizemeisterinnen in der U8 und U10, Jana und Lena Antenreiter. Deniz Karaagac spielt in der U8 groß auf und belegt den tollen 4. Platz und ist dadurch auch für die U8-U14 Aktiv-Landesmeisterschaften am 9.3.2019 in Graz qualifiziert. Ebenso kann sich Alex Lin bei den Burschen U13 mit dem hervorragenden 6. Platz qualifizieren.
Hinweis: Wichtige Schachtermine für die steirische Jugend findet man unter www.jugendschach.at.
In der 8. Runde der steirischen Landesliga hatte Leoben das Team aus Gratwein zu Gast und wie so oft in der heurigen Saison entwickelte sich ein spannender Wettkampf mit dem besseren Ende für die Leobner. Matchwinner wurde wiederum Oliver Wagner, der mit einem furiosen Angriffswirbel seinen Gegner Dr. Josef Kainz im Mattangriff besiegte. Seine unglaubliche Bilanz bislang: 7 Punkte aus 8 Partien, grandios! Bemerkenswert auch der schöne Sieg am Jugendbrett, Maximilian Welzel holte sich mit einer tollen Leistung verdient den ganzen Punkt. Eine gediegene, kämpferische Leistung zeigte auch Robert Rauchlahner, der alle drei Partiephasen hochklassig anlegte und ein lehrbuchreifes Endspiel zum Sieg verdichtete. Eine Niederlage am Spitzenbrett und am 7. Brett konnte den Sieg der Leobner nicht mehr gefährden, da alle anderen Partien mit remis endeten.
Da die SG Fürstenfed-Hartberg gegen das Team Schachfreunde Graz über ein Unentschieden nicht hinauskam, ist Leoben nach der 8. Runde wiederum alleiniger Tabellenführer.
In der 5. Runde der 1. Klasse – Murtal + Mürztal musste das Team rund um Mannschaftskapitän Manfred Scharf gegen die hohen Favoriten, den Tabellenführer Alpine Zeltweg, antreten. Die Leobner hielten toll mit, am Spitzenbrett gewann Wilhelm Bachler eine schöne Partie und auch das gut herausgespielte Unentschieden von Manfred Scharf gegen Heinrich Meggeneder erfreute die Kiebitze. Durch die Niederlagen auf Brett 3 und 4 ergab sich schlussendlich der Endstand von 1,5 zu 2,5 für die Favoriten aus Zeltweg.
Spannende Partien gab es wieder in der Jugendliga. Der Spielort in Kapfenberg war leider nicht jedem Navigationssystem bekannt, sodass einige Eltern die Gegend in und um Kapfenberg erkunden durften. Zu Spielbeginn waren trotzdem alle Spieler anwesend.
Schöne Spielbedingungen in Parschlug – Kapfenberg
Leoben 1 konnte durch gute und konstante Leistungen von Alex und Christian immer Mannschaftspunkte sichern. Maximilian spielt auf dem ersten Brett sehr gut, musste aber einsehen, dass er gegen das Nachwuchstalent Duluu aus Kapfenberg doch ein bisschen zu wenig Spielerfahrung hat. Unsere steirische Jugendmeisterin Lena kämpfte nicht nur gegen die gegnerischen Figuren sondern auch gegen eine Verkühlung. Diese Doppelbelastung führte wahrscheinlich in zwei Partien zu Figureneinsteller in der Eröffnungsphase.
Runde 4: Ratten gegen Leoben 2
Die Spieler der Mannschaft Leoben 2 kämpften wieder tapfer und erspielten sich dadurch ihren ersten Mannschaftspunkt. Sebastian und Jana nutzten ihre Chancen und konnten gegen Krieglach punkten. Sebastian wollte die Aufgabe seines Gegners nach dem Schachgebot fast nicht akzeptieren, der Gegner konnte ihn dann trotzdem vom schönen Mattbild am Brett überzeugen. Ein zweiter Mannschaftspunkt wäre auch möglich gewesen. In der vierten Runde gegen Ratten erspielte Riad auf Brett 1 einen Punkt. Die anderen zwei Bretter konnte die Jugendlichen aus Ratten überzeugend gewinnen. Die Entscheidung fiel daher am letzten Brett: Jana gegen Linda. Die beiden Mädchen spielten die längste Partie in dieser Begegnung. Jana positionierte ihre Figuren zum Angriff auf den gegnerischen weißen König, alle Zuschauer rechneten schon mit einem blutrünstigen Gemetzel, dann erhörte Jana das Remisangebot von Linda. Der Mannschaftssieg ging knapp an Ratten.
Toll läuft es weiterhin für unsere Mannschaft Leoben 4 in der II. Klasse. Das homogene, motivierte Team rund um Kapitän Leopold Schein besiegte Fohnsdorf 3 mit 3,5 zu 05 Punkten, einzig Leopold Schein am Spitzenbrett gab ein Remis ab, Alexander Schein, Karl-Heinz Hoitsch sowie Felix Seidler dürfen sich über schön herausgespielte Siege freuen. Der Lohn ist die verdiente Tabellenführung, knapp vor der Spielgemeinschaft Trofaiach/Niklasdorf 5.
Großkampftag am 2. Februar 2019 im Gösserbräu! Unsere ersatzgeschwächte Mannschaft war gegen den Führenden der Liga, die Spielgemeinschaft Irdning-Schladming-Rottenmann (ISR), chancenlos und verlor den Wettkampf 1,5: 5,5. Drei beachtliche Unentschieden gegen durchwegs nominell stärkere Gegner auf den Brettern 2, 3 und 5 von Mag. Hermann Strallhofer, Robert Rauchlahner und Martin Antenreiter standen vier Niederlagen gegenüber, das erste Brett war kampflos vorgegeben worden. Die Spielgemeinschaft Irdning-Schladming-Rottenmann führt nun weiterhin knapp vor Krieglach, Leoben 2 findet sich auf Platz 7.
Als alleiniger Tabellenführer ging der Schachklub Leoben in die 7. Runde der steirischen Landesliga. Im Lokalderby gegen Trofaiach entwickelte sich ein spannender Wettkampf, der letztendlich mit einem gerechten Unentschieden endete. Hervorzuheben ist die Superperformance von Oliver Wagner, der wiederum gewann und nun bei 6 Punkten aus 7 Partien hält. Da die Spielgemeinschaft Fürstenfeld-Hartberg zu einem 5,5:2,5 Sieg gegen Gratwein-Straßengel kam, gibt es nun zwei Mannschaften, die an der Spitze der Tabelle stehen.
In der 1. Klasse Murtal + Mürztal setzte es für unsere Mannschaft gegen die klaren Favoriten aus Pernegg eine Niederlage, Karl-Heinz Hoitsch und Alexander Schein konnten ihre Partien unentschieden halten, Manfred Scharf und Ludwig Steinwender verloren. Anzumerken ist, dass Alexander Schein nun bereits 10 Meisterschaftspartien in Folge unbesiegt ist. Weiter so!
Am Samstag dem 19.01.2019 fand die alljährliche Obersteirische Blitzeinzelmeisterschaft in Trofaiach statt. Mit elf von 32 Teilnehmern stellte der Schachklub Leoben ein gutes Drittel des durchaus stark besetzten Teilnehmerfeldes. Nach dreizehn aufregenden Runden konnte sich der Turnierleiter selbst, Dr. Gerd Mitter vor unserem Obmann Mag. Karl-Heinz Schein und Dr. DI. Friedrich Krumphals vom SK Waldheimat Krieglach zum Obersteirischen Blitzmeister krönen. Daniel Kölber schrammte nur knapp am Stockerl vorbei und wurde Vierter, während Wilhelm Bachler mit dem 9. Platz der dritte Leobener unter den Top Ten wurde. Auch in der Teamwertung waren unsere Mitglieder erfolgreich. In der Wertung „Liga“ wurde das Leobener Team mit Mag. Karl-Heinz Schein, Daniel Kölber, Robert Rauchlahner sen. und Hermann Strallhofer, Zweiter. In der Wertung „Klasse“ wurden die Leobener mit Wilhelm Bachler, Alexander Schein, Leopold Schein und Christian Wagner, Dritter. (Bericht von Leopold Schein)
Team Leoben: Robert Rauchlahner sen. , Mag. Karl-Heinz Schein, Daniel Kölber und Hermann Strallhofer Team Leoben 2: Wilhelm Bachler, Leopold Schein, Christian Wagner und Alexander Schein
In zwei Gruppen spielten 40 Kinder und Jugendliche um Mediallen und Pokale. In der allgemeinen Gruppe konnte sich der Vorjahressieger Stefan Martetschläger gegen Martin Rieger und Moritz Röhrer durchsetzen. Die Leistungen der Leobner Jugendlichen waren ebenso beachtlich! Riad El-Abkari belegte in der Gesamtwertung den ausgezeichneten 6. Platz und sicherte sich so den 1. Platz in der Wertung U14. Lena Antenreiter belegte den zweiten Platz in der Mädchenwertung und konnte sich nach einem spannenden Stichkampf gegen Emily Wurm aus Ratten den Titel „Obersteirische Jugendmeisterin U-16 2019“ sichern. Christian Wagner belegte den guten 15. Platz in der Gesamtwertung.
In der Volksschulgruppe gewann Deniz Karaagaz aus Leoben vor Felix Zangger (Sk Union Passail) und Pascal Auer (Vorwaerts Fohnsdorf). Bei den Mädchen gewann Linda Stöberl aus Ratten vor Jana Antenreiter (Leoben) und Johanna Wießner (Spg. Ligist-St. Johann). Matias Obenaus spielte sein erstes Turnier und kann mit seiner Leistung sicher sehr zufrieden sein.