
Das Auswärtsspiel in der 3. Runde der steirischen Landesliga führte uns zu unserem Nachbarn nach Trofaiach, wo wir durchaus optimistisch waren, erfolgreich die Heimreise antreten zu können. Es kam allerdings ganz anders, und das, obwohl die Gastgeber nur mit sieben Spielern angetreten waren! Somit kam unser Spitzenbrett, IM Lukas Leisch, zu einem kampflosen Sieg.

Doch konnte Trofaiach das sehr gut wegstecken, nach einem raschen Remis der beiden Obmänner, die sich auf Brett fünf gegenübersaßen, hatte auf Brett sechs Robert leider ein Blackout. Er wollte auf der gegnerischen Grundreihe Matt geben, übersah jedoch eine einfache Antwort seines Gegners, was zum sofortigen Partieverlust führte. Als auch rasch darauf am letzten Brett die Entscheidung zugunsten Trofaiachs gefallen war – Deniz hatte sehr gut gespielt und in einer atemberaubend scharfen Partie durchaus seine Chancen gehabt – gingen die Trofaiacher in diesem Wettkampf in Führung und sollten sie bis zum Ende nicht mehr abgeben.


Georg und Oliver hatten zwei sehr schwierige Partien zu verteidigen, was ihnen letztendlich gelang, auch Kapitän Manfred Mussnig hielt dem Druck seines Gegners stand. Allerdings waren auch nicht wirklich reale Gewinnchancen in diesen drei Partien, die alle unentschieden ausgingen, vorhanden. Damit war die endgültige Entscheidung praktisch gefallen, denn in der allerletzten laufenden Partie hätte Daniel auf Brett zwei unbedingt gewinnen müssen, um den Matchausgleich zu erzwingen. Seine schwierige Stellung konnte er trotz zäher Gegenwehr nicht halten, damit war der Endstand von 5:3 fixiert: Unser Gegner erwies sich in dieser Begegnung als das stärkere Team und konnte den Wettkampf verdient gewinnen. Gratulation!
Zeitgleich kam es auch zum Heimspiel in der I. Klasse Mur – Mürz: Leoben 3 – SK Alpine Zeltweg: 3:1
Erfolgreicher lief es an diesem Tag für unser Team in der I. Klasse, wo wir die Mannschaft aus Zeltweg zu Gast hatten. Gegen die traditionell sehr motivierten und spielstarken Gäste kam es zu einem sehr spannenden Duell, das durch die beiden Weißsiege auf den Brettern eins und drei entschieden wurde: Sowohl Robert als auch Mishi konnten ihre Partien zum Sieg führen, Kapitän Alexander und Manfred agierten als Nachziehende auf den Brettern zwei und vier sehr solide und steuerten jeweils einen halben Punkt zum letztendlich souveränen 3:1 Erfolg gegen einen starken Gegener bei.

